Manchmal sieht man sie noch: Zimmerer auf Wanderschaft, gekleidet in der typischen Tracht ihrer Zunft. Schon immer haben sich Handwerker entsprechend ihrer beruflichen Tätigkeit gewandet. Zum einen ist die Arbeitskleidung natürlich ein Erkennungszeichen für den jeweiligen Berufsstand. Wenn der Schornsteinfeger vor der Türe steht, erkennt man diesen nicht nur am rußig-schwarzen Gesicht, sondern in erster Linie an seiner Bekleidung. Erst die entsprechend Mütze macht einen Koch auch zum Meister der Küche. Straßenarbeiter leuchten aus weiter Entfernung gut sichtbar dank ihrer grell farbigen Anzüge.

Der wichtigste Grund für die jeweilige Arbeitskluft liegt aber in der Zweckmäßigkeit. Klar, dass der Handwerker, der sein Arbeitsgerät bei sich tragen will, auch die passende Bekleidung dazu wählt. Auch der Sicherheitsaspekt darf hierbei nicht vergessen werden. In manchen Berufssparten ist Schutzkleidung unabdingbar. Die moderne Arbeitskleidung für Handwerker erfüllt all diese Kriterien. Die Zeiten des Blaumanns, wo einheitlich blaue Arbeitsmäntel und –hosen zur Standartausrüstung des handwerklich Tätigen gehörten, sind gottlob längst vorbei. Irgendwie wirkte selbst der noch so durchtrainierte, stramme Handwerksbursche verloren in den knielangen Kitteln und die Latzhosen ließen sogar den kompetentesten Fachmann oft als Lachnummer erscheinen.

Arbeitskleidung: Modischer denn je

Heute verfügt die moderne Arbeitskleidung für Handwerker neben den wichtigen praktischen Aspekten zum Glück auch noch über andere Qualitäten. Neben der Optik wird auch Wert auf eine anständige Passform gelegt. Modischer Kargolook hat sich bei den Hosen durchgesetzt. So kann sich der Handwerker praktisch und zugleich stylisch auf dem Stand der Zeit kleiden. Auch in punkto Material hat sich etwas getan in der Berufskleidung. Hochwertige Stoffe und starke Gewebe dienen als Ausgangsmaterial für die Handwerkerkluft. Atmungsaktive, allwettertaugliche Jacken bleiben nicht länger nur Sportlern vorenthalten. Heute werden die Baustellen von modisch flotten Maurern, Malern, Trockenbauern, Fliesenlegern und Tischlern bevölkert. Selbst so mancher Dachwerker verzichtet auf seine altbewährte Zimmerertracht und wechselt zu modisch, bequemen und funktionellen Beinkleidern. Das Sinnbild vom sexy Handwerker mit auf der Hüfte sitzenden knackigen Jeans kann jetzt auch mit richtiger Arbeitskleidung dargestellt werden. Der Begriff Berufsmode war lange Zeit dem medizinischen Bereich vorenthalten. Hier wurde die Farbe Weiß von jeher schon modern umgesetzt. Jetzt können auch Handwerker dank neuer, innovativer Kollektionen zu Recht von Arbeitsmode anstatt von Arbeitskleidung sprechen.