Nicht nur sein Aussehen macht den Schmuck bei den Menschen seit Jahrtausenden so begehrt. Es ist auch sein materieller Wert, der ihn auszeichnet und so beliebt macht. Bestimmt wird sein Wert nicht zuletzt von dem Edelmetall, das in ihm steckt. Das kann zum Beispiel Gold oder Silber sein. Aber auch Platin oder Palladium ist möglich.

Bei Goldketten ist es zum Beispiel so, dass sie eine Prägung haben. Damit wird zunächst der Anteil des Goldes angegeben. Das Gewicht und der Reinheitsgrad sind letztlich aber entscheidend, welchen Wert das jeweilige Schmuckstück hat. Seit langem ist es so, dass man die Reinheit des Goldes in Karat angibt. In unserem Fall wäre die Kette aus purem Gold, wenn sie 24 Karat hätte oder auch die Bezeichnung 999er Gold würde das bedeuten. Entsprechend abgestuft sind die anderen Prägungen bzw. Stempeleindrucke. Die Zahl 585 würde einen 585er Anteil an Gold darstellen. Das wären in diesem Fall 14 Karat.

Gold als Wertanlage

In einigen Regionen dieser Welt sind die Herstellungskosten für Schmuckstücke, die einen hohen Goldanteil haben, mitunter sehr niedrig. Im arabischen Raum ist das zum Beispiel der Fall. Hier macht es Sinn, diese Schmuckstücke zu erwerben. Aufgrund ihres Goldanteils sind sie eine gute Wertanlage. Und auch Südseeperlen, die zu einem günstigen Preis erworben werden, können als so eine Anlage dienen, da auch sie nicht so schnell an Wert verlieren.

Schmuckstück gegen Bares verkaufen

Es kommen auch die Momente im Leben, in denen der Verkauf eines Schmuckstückes ansteht, weil dringend Geld für eine andere Investition benötigt wird oder auch ein anderes Schmuckstück angeschafft werden soll, für das sonst kein Geld vorhanden wäre. Schmuck mit Gold oder anderem hochwertigen Material kann man verkaufen bzw. abgeben beim:

  •  Juwelier
  •  Leihhaus
  •  Scheideanstalt.

Ratsam ist es in jedem Fall, vor einem Verkauf einen Fachmann aufzusuchen. Dieser kann nicht nur eine Bestimmung des Wertes des Schmuckstücks vornehmen, sondern auch eine Beratung durchführen. In einer Scheideanstalt kann man zum Beispiel Goldschmuck in größeren Mengen abgeben, es einschmelzen lassen und dafür einen Gegenwert bekommen. Zu beachten ist, dass Kosten beim Einschmelzen entstehen. Sie werden von dem Preis, den man sonst für den Schmuck bekommen würde, abgezogen.