Das Tragen von Schmuck oder bestimmten Schmuckstücken hat kulturell bedingt oft eine Bedeutung. Es gibt Völker in Afrika, die einen sogenannten Lippenteller tragen. Durch dieses außergewöhnliche Schmuckstück symbolisieren sie nicht nur Zugehörigkeit zum Stamm. Der Teller hat auch eine Bedeutung. Je größer er ist desto angesehener ist eine Frau innerhalb der Gemeinschaft. Auch das Tragen von Süßwasserperlen als Schmuck hat eine Bedeutung.

Die kulturelle Bedeutung von Perlen

Welche Bedeutung eine Perle trägt, hängt in erster Linie von der Kultur ab. Eine Ansicht vertreten jedoch alle Kulturen. Eine Perle ist wertvoll und symbolisiert Reichtum. In der islamischen Welt steht die Perle als Symbol für Jungfräulichkeit. In China ist die Perle Zeichen für Weisheit und Würde, während sie in Japan mit Glück in Verbindung gebracht wird. In Indien ist die Perle das Symbol für Kinderreichtum. Früher war die Perle auch von Bedeutung für die Medizin. Aus ihr fertigte man Medikamente gegen verschiedene Krankheiten an. Unterm Strich werden durch die Perle also nur positive Assoziationen geweckt, daher ist sie in allen Kulturkreisen auf der Welt sehr begehrt.

Was ist das Besondere an Süßwasserperlen?

Im Vergleich zu anderen Perlen enthalten Süßwasserperlen keinen Kern. Bei der Zucht von Süßwasserperlen werden an mehreren Stellen der Muschel kleine Einschnitte vorgenommen. Dort setzt man Gewebe von anderen Muscheln ein. An diesen Stellen entstehen dann die Perlen. Dazu werden die Muscheln zurück ins Wassergegeben und verweilen dort mindestens zwei Jahre. Weil den Muscheln kein Nukleus eingesetzt wird, produzieren sie keine runden Perlen. Dafür ist die Überlebensrate deutlich höher, da kein Fremdkörper in das Lebewesen eingepflanzt wird.

Manga und die Mode

Heute sind Mangas mit ihren großen Augen und bunten Haarpracht ein weit verbreitetes Phänomen. Mit Heidi, die wir alle noch in Erinnerung haben, kamen Mangas auch nach Europa und höchstwahrscheinlich lachten die Japaner uns Europäer ein wenig aus, als wir faszinierend die neuen japanischen Comics zum ersten Mal lasen. Denn bereits seit dem 12. Jahrhundert malen die Japaner Mangas. Also kein neumodisches Zeug.

Was mit Heidi, die fröhlich mit ihrem Großvater in den idyllischen Bergen lebte, anfing, findet heute und auch in Zukunft wohl kein Ende, zum Glück. Selbst auf Mode haben die Mangas Einzug gehalten. Gwen Stefani, absolut fantastische Sängerin der Gruppe No Doubt, zeigt wie wahnsinnig gut Mangas auf Schuhen aussehen können. Schrille Farben, fetziges Design und Mangas wo hin man schaut auf Schuhen, Hosen und Tops. Gwen Stefani beweist mit ihrer Manga-Mode Harajuku Lovers, das Manga und Mode sehr angesagt sein kann.