Wer zum Beispiel auf dem Bau arbeitet, dessen Kleidung wird sicherlich öfter schmutzig als bei Menschen mit anderen Berufen. Ihre Berufskleidung müssen sie oft wechseln. Und wenn sie dann auch noch ausliegen oder sogar täglich an anderen Baustellen zu tun haben, kann die Kleidung mitunter schnell zum Problem werden.

Diese Menschen können zwischen den einzelnen Arbeitstagen ihre Berufskleidung kaum waschen. Es fehlt ihnen einfach die Zeit dazu. Einige verschieben diese Tätigkeit deshalb auf das Wochenende. Anders wird ihre Kleidung nicht sauber, denn der Betrieb übernimmt die Reinigung der Berufskleidung nicht. Dafür ist jeder Arbeitnehmer selbst verantwortlich.

Ähnlich wird auch in vielen anderen Betrieben verfahren. Einige kommen ihren Beschäftigten lediglich entgegen, indem sie ihnen die Kleidung zur Verfügung stellen und ihnen einen kleinen Obolus für die Reinigung zahlen. Das ist weitaus mehr, als was manche andere Branchen oder Unternehmen für ihre Mitarbeiter in diesem Punkt tun.

Kleidung richtig waschen

Mitunter ist die Reinigung der Berufskleidung aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Bei Menschen, die im Baugewerbe tätig sind, kann diese Kleidung mitunter stark verdreckt sein. Bevor sie in der Waschmaschine landet, ist eine Vorreinigung dringend notwendig. Sonst wird die Kleidung später gar nicht richtig sauber und außerdem nimmt die Waschmaschine Schaden bei dieser Aktion. Und bei sehr hochwertiger Kleidung, die in bestimmten Berufszweigen getragen werden muss, ist genau auf die Einstellung der Waschmaschine zu achten. Denn Schäden an dieser Kleidung sollen bzw. müssen unbedingt verhindert werden. Die Beschäftigten haben da kaum eine andere Wahl. Wollen sie hier arbeiten, dann müssen sie sich um die Reinigung ihrer Berufskleidung schon selbst kümmern. Das trifft auch auf Schnittschutzhosen zu.

Kauf und Reinigung steuerlich absetzen

Doch wie ist es eigentlich gesetzlich mit der Berufskleidung geregelt? Beschäftigte haben die Möglichkeit, die Reinigung steuerlich geltend zu machen. Auch die Kleidung schließt das mit ein. Gute Chancen haben alle, die im Beruf Kleidung tragen müssen, die sie woanders kaum oder gar nicht anziehen können. Dazu gehören zum Beispiel Schornsteinfeger, Bäcker oder auch Polizisten. Das trifft auf Sportlehrer übrigens ebenfalls zu. Auf der anderen Seite ist es aber wiederum nicht so, dass diese Kleidung privat überhaupt nicht angezogen werden darf.